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2007 •
Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der Befragung der Lehramts-Bachelor-Studierenden an der Universität der Künste Berlin zu zentralen Fragen der Studienorganisation. Die Befragung wurde im Februar 2007 in Form eines 13-seitigen Fragebogens vom Referat für Studienangelegenheiten durchgeführt und vom Arbeitsbereich Schulpädagogik/Schulentwicklungsforschung am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin im Auftrag der Universität der Künste ausgewertet. Der Fragebogen wurde mit dem Ziel der Gewinnung von Daten zu folgenden Aspekten in Auftrag gegeben: • Erfassung der Zufriedenheit der Studierenden mit den neuen Bachelor-Studiengängen, • Beurteilung des Studiengangaufbaus und der -struktur durch die Studierenden unter besonderer Berücksichtigung der Fragen von Aufbau und Abstimmung der Kernfachmodule, des Zweitfaches sowie der Berufswissenschaften und schulpraktischen Studien, • Identifikation von möglichen Verzögerungen des Studiums durch Probleme der Prüfungs- und Studienorganisation, • Erfassung der Nutzung und Bewertung der universitären Unterstützungsleistungen durch die Studierenden, insbesondere der Informations- und Beratungsangebote. Neben der Abfrage persönlicher Einschätzungen wurden außer soziodemographischen Daten noch der ursprüngliche Studienwunsch, die Studienaspiration und die Absicht, ein oder mehrere Semester im Ausland zu studieren, erfasst. Außerdem wurde der Informationsstand der Studierenden bezüglich der Studien- und Prüfungsordnungen erhoben. Der Schwerpunkt der durchgeführten Befragung lag jedoch auf Fragen der Studiengangskonstruktion sowie der universitären Unterstützungsleistungen. Beide Aspekte sind sowohl hinsichtlich der Studierbarkeit als auch hinsichtlich der Zufriedenheit bedeutsame Faktoren und damit entscheidende Ansatzpunkte für Qualitätssicherung im Studium. Sie wurden im Hinblick auf eine Vielzahl von Einzelfragestellungen durch die Studierenden evaluiert. Da ein Multiple-Choice-Fragebogen nicht immer in der Lage ist, alle für den Einzelnen möglicherweise subjektiv wichtigen Details zu erfassen, gab es bei vielen Teilabschnitten des Fragebogens auch die Gelegenheit, in den offenen Frageteilen eigene Gedanken, Lob und Kritik zu äußern.
Zeitschrift Fur Erziehungswissenschaft 11(3)
Studienabbruch und -wechsel in den neuen Bachelorstudiengängen. Untersuchung und Analyse von Abbruchgründen2008 •
2010 •
Mit der Expansion der Hochschulbildung sollte diese als alleiniges Merkmal an Bedeutung für Arbeitsmarkterträge einbüßen, während Differenzierungen innerhalb der Hochschulbildung, zum Beispiel Studienleistungen und Abschlussniveaus, wichtiger werden sollten. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Frage, wodurch der Studienerfolg sowie der berufliche und akademische Verbleib von Hochschulabsolventen beeinflusst werden. Datenbasis ist eine Vollerhebung des Abschlussjahrgangs 2014 der Fachhochschulen und Universitäten in Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen des Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB) 1,5 Jahre nach Abschluss als Onlinebefragung durchgeführt wurde. Als zentrale Erfolgsmerkmale werden das Einhalten der Regelstudienzeit, die Examensnote, die Studienzufriedenheit, der Übergang vom Bachelor- ins Masterstudium und der Stundenlohn untersucht. Die Anlage der Untersuchung ermöglicht es, Veränderungen seit 2011 sowie regionale Unterschiede zu betrachten. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf Unterschiede zwischen Fachhochschulen und Universitäten sowie die Analyse sozialer Ungleichheiten gelegt: Absolventen aus akademischem Elternhaus sind mit dem Studium zufriedener und nehmen häufiger ein Masterstudium auf. Der Studienerfolg korreliert nur an Universitäten positiv mit der Bildungsherkunft. Absolventen mit Migrationshintergrund erzielen an beiden Hochschularten geringere Studienleistungen und sind nach dem Studium häufiger arbeitssuchend als Absolventen ohne Migrationshintergrund. Frauen schließen ihr Studium zwar erfolgreicher ab als Männer, sind damit aber weniger zufrieden, wechseln seltener in ein Masterstudium und erzielen geringere Stundenlöhne. Mithilfe von Regressionsanalysen wird versucht, Einflussfaktoren des Studien- und Berufserfolgs zu identifizieren und die beschriebenen sozialen Ungleichheiten zu erklären. Weiteres zur Studie: https://www.uni-kassel.de/einrichtungen/incher/aktuelles/meldung/article/zweite-untersuchung-zu-studium-und-beruf-des-hochschulabschlussjahrgangs-2014-in-nrw-ermoeglicht-ver.html
2017 •
'Das Doktoratsstudium ist in den letzten Jahren zunehmend ins Blickfeld gelangt: Es steht im Schnittpunkt zweier aktueller politischer Debatten: die erste betrifft den steigenden Bedarf an qualifizierten NachwuchsforscherInnen, die zweite die grundlegende Umstrukturierung des europäischen Hochschulraums durch den so genannten 'Bologna-Prozess' (Vergleichbarkeit der europäischen Studienabschlüsse, Anpassung an die dreigliedrige Studienarchitektur). Für eine sinnvolle Neugestaltung des Doktorats an der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Wien wurden im Jahr 2007 empirische Daten in einer Online-Befragung unter aktuell studierenden DoktorandInnen erhoben. Ausgehend von den Befragungsergebnissen beschreibt der Artikel die Folgen für die (Neu-) Gestaltung des Studienzugangs, der Studieninhalte, der notwendigen Unterstützungs- und Informationsangebote und der Finanzierung eines 'Doktoratsstudiums neu'. Eckpunkte sind die Erhaltung der Vielfalt beim Zug...

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Gernot Heiss u.a. (Hg), Tschechien und Österreich nach dem Ende des kalten Krieges. Albis International, 2010 S.155-178
Österreichische Bildungspolitik seit den 1990er Jahren2011 •