Inkunabel-Materialität. Zur Deutung der typographischen Gestaltung von Sebastian Brants »Narrenschiff« (Basel 1494)
Co-authored with Per Röcken, published in 'Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte', 2011
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Seen by:Marco Heiles: Topography of German humanism 1470-1550. An approach
by Marco Heiles
Also published as webpage: http://www.uni-bonn.de/~heiles/index.html
Die Entwicklung des Humanismus in den deutschsprachigen Gebieten kann als ein Wandern von Ideen beschrieben werden.... more
Die Entwicklung des Humanismus in den deutschsprachigen Gebieten kann als ein Wandern von Ideen beschrieben werden. Das humanistische Gedankengut wanderte mit den Studenten und Gelehrten von den italienischen Universitäten über die Alpen in die deutschen Städte und Höfe. Wollte man deshalb den Renaissancehumanismus auch als geographisches Phänomen betrachten, so folgte man in der Forschung meist einzelnen Persönlichkeiten, wie Silvio Piccolomini (1405-1464, später Papst Pius II.), Peter Luder (1415-1472) oder Rudolf Agricola (1443-1485), und zeichnete deren Weg nach, oder konzentrierte sich auf einzelne Zentren, etwa die Konzilsstädte Konstanz und Basel, die Heidelberger Universität oder den Wiener Hof.
Die folgende Arbeit hat einen anderen Weg gewählt. Sie folgt nicht einzelnen Personen und konzentriert sich auch nicht auf einzelne Orte, sondern folgt den humanistischen Ideen in ihrer materialisierten Form, den Büchern. Die von Franz Josef Worstbrock in seiner Arbeit „Deutsche Antikerezeption 1450-1550“aufgelisteten Übersetzungen antiker Texte ins Deutsche und ihre Erscheinungsorte bieten uns einen Ausgezeichneten Indikator für die Verbreitung des Humanismus. Als Gegenprobe dienen die Daten zum deutschsprachigen Buchdruck des „Icunabula Short Titel Catalogue“ der British Library.
Auf dieser Grundlage ist es gelungen reichhaltiges Kartenmaterial zur Topographie des deutschen Frühhumanismus für die Jahrzehnte zwischen 1470 und 1550 zu erstellen.
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Seen by:Aspekten fan it Freeska Landriucht - Oer de edysjeferdieling fan Galama
by Anne Popkema
In: Philologia Frisica anno 2002. Lêzingen fan it Sechtjinde Frysk Filologekongres 11, 12 en 13 desimber 2002. Ljouwert. p. 171-182
On technical issues related to the only known incunabulum in the Frisian language (Freeska Landriucht, or: Druk)... more On technical issues related to the only known incunabulum in the Frisian language (Freeska Landriucht, or: Druk) (1484-1487), of which the printer, author and printshop location are unknown.

